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	<title>Kommentare zu: Kenne deinen Feind und kenne dich selbst,&#8230;</title>
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	<description>Racism is the lowest form of human stupidity - Islamophobia is the height of common sense!</description>
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		<title>Von: ronin</title>
		<link>http://sioedeutschland.wordpress.com/2007/10/31/kenne-deinen-feind-und-kenne-dich-selbst/#comment-273</link>
		<dc:creator>ronin</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Jan 2008 13:56:36 +0000</pubDate>
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		<description>Multikultur. Deine retrospektiver, breite Ansicht auf aktuelle Themen teile ich auch. Ich kann das nur   ergänzen.  


Dekadenz und Gottes Zorn.

1. Der Ausgangspunkt


Die kollektive Suche nach der vollkommenen Menschheit dauert ununterbrochen an aber bedauerlicherweise immer öfter mit den Augen der Religion. Wenn die Bibel das meist verkaufte Buch die Welt ist, dann ist sie gleichzeitig das unwirksamste. Die größten Verbrecher abendländischer Zivilisation trifft man in Gefängnissen und in den Kirchen. 
Auf der Suche nach sich selbst folgt der Mensch offensichtlich der falschen Überzeugung, dass  sein Wesen in der breitverstandenen Natur liegt und sie gehorchen sollte.  Aber die Natur kennt keine evolutionäre Anomalie wie Bewusstsein und Intelligenz, daher kann sie den Menschen gar nicht erkennen. Sie bevorzugt das instinktive Verhalten des Homo sapiens und weniger die Durchsetzung seiner Vernunft. Die Unterdrückung der Individualität (fällt sie leicht) ist die leichteste Aufgabe der Natur, denn die meisten Menschen haben einen niedrigen Bedarf an Individualität, die im besten Fall auf das Eigentum beschränkt wurde. Die Mehrheit entscheidet sich für Haben und nicht für Sein, da sie von der Tatsache ausgeht, dass sie sowieso schon ist… 
Der Mensch ist das Ergebnis eines Umwandlungs-Prozesses, einer inneren Rebellion, die bei Vielen nie begonnen hat. Auch ist nicht jeder dazu fähig, seine Natur zu überwinden. So entstand das erste Menschliche Dilemma; ist die Freiheit das ungezügelte Ausleben menschlichen Natur, oder die Überwindung und Befreiung von dieser? 



2. Die Lage


Die glorreiche Rückkehr der obskuren Religiosität auf der Weltbühne kann man  hervorragend mit den Worten von Kurt Tucholsky erklären: „Der Mensch hat zwei Beine und zwei Überzeugungen: eine, wenn’s  ihm gut geht, und eine, wenn’s  ihm schlecht geht. Die letztere heißt Religion.“  
Und der Welt geht es offensichtlich schlecht, da sie wie jemand ist, der seine Vorräte verspeist hat und nun vor der Hungersnot steht. Die Unersättlichen, als die Ursache globaler Ausbeutung und Zerstörung, werden beschuldigt, gehasst und stigmatisiert aber selten wird dadurch  ihr unermesslicher Appetit eingeschränkt. Allmählich wird der Mensch unruhig und reizbar, denn die frivolen Zeiten grenzenloser Toleranz und Freundlichkeit sind vorüber.       
Die noch vor kurzem stark polarisierten Welten von gotteslosen Materialisten des Ostens und imperialistische Bigotten des Westens  andererseits, schufen ein halbes Jahrhundert lang dem  Rest der Welt den militärische Status Quo. Von einer unermesslichen Gier getrieben,  haben sich die Feinde von gestern  in der globalen wirtschaftlichen Plünderung  unter dem Motto; „Nehmen und nehmen lassen“ zusammengefunden. Sie sprechen gern über eine bessere Zukunft (eigene), haben gute Manieren, schlechte Absichten, sind liberal und gern demokratisch, denn ihre Elastizität  erlaubt eine vielseitige Anwendung. Honecker glaubte auch, dass er ein Demokrat ist.
Straßenbarrikaden gibt es nicht mehr. Die Einzelspieler verschanzen sich jetzt individuell und alle scheinen  untereinander verfeindet zu sein, in ihrem hemmungslosen Wettkampf um finanzielle Dominanz und politische Kontrolle, was praktisch das gleiche ist. Sie haben einen legalen Markt-Terror eingeführt, womit  sie die bürgerliche Alltagsexistenz unterdrücken, schock artig und dramatisch, bis zu Deformationen von Grundwerten bzw. ihrer Rückbildung.  Ein nicht korrumpierter Mensch, der unabhängig von Religionen, öffentlichen Meinungen und nationalen Visionen, frei denken und urteilen darf,  ist fast ausgerottet. Die Angst, die eigene soziale Bequemlichkeit zu verlieren, macht die Menschen zu Sklaven, Konfidenten und Henkern. „Demokratie ist nichts als ein Niederprügeln des Volkes durch das Volk für das Volk?“ sagte Oscar Wilde. Da  dieses Enthumanisierungs-Phänomen massenhaft auftritt, wird es nicht mehr als erniedrigend und anormal wahrgenommen. „Nichts ist war. Alles ist erlaubt.“  meint Hakim Bay, der das perfide gegenwärtigen Systems schonungslos analysierte, und vor seinem trügerischen Charme warnt. Die Welt bemüht sich schneller zu sein als ihr Verdauungsapparat, was mit einem Chronischen  Kurzzeit-Gedächtnis endet,  und vermarktet diese Nebenwirkung der Übergeschwindigkeit als Trend.
Unsere Welt ist von der Ideologie der Verdauungsapparate  dominiert. Nervensysteme gehören zur Minderheit, und das ist die einzige Minderheit die mit der Mehrheit genetisch und kulturell identisch ist. Zweibeinige Verdauung-Systeme  kommen in allen sozialen Klassen vor. Von unvorstellbarem Reichtum bis hin  zur Unterwelt der Armut. Ihr verheerender gegenseitiger Hass beeinflusst direkt das weltliche Geschehen und endet meistens mit kollektivem Vandalismus. Zweibeinige Nervensysteme kumulieren das Leid und das ganze Unheil unseres Egos in ihrem Gedächtnis, vorüber Nervensysteme später erfahren und erstaunen sein werden. 
Die Religion arrangiert sich gern mit der Macht, die sie selber verloren hat. So wie es in dem Christianisierten Teil der Welt der Fall ist. Was nicht zusammen passt wird passend gemacht. Also, wurde  die christliche Moral (trotzt oder wegen der Trennung von Staat und Kirche) an die kapitalistische Ethik angepasst und dank dieser verschwörerischen Fusion verschafft  sich die westliche Zivilisation einen überwältigen technologische Vorsprung aber auch einen schlechten Ruf in der Welt. In Folge eines dauerhaften Erfolgs bilden sich einige Menschen ein, tatsächlich die Krone der Schöpfung zu sein und neigen in bestem Fall zu Despotismus. Die Macht korrumpiert und Ohnmacht barbarisiert, sollte denjenigen klar sein, die die weltlichen Konflikte nicht nachvollziehen können. Die Todesstrafe ist das bekannteste Beispiel für die sich barbarisch auswirkende Ohnmacht des Staates. 

Jetzt kommt der Islam, schaut sich kurz um, und spricht sein blasphemisches Urteil aus, dass „Der König nackt ist“! Und er ist tatsächlich nackt. Alles was er an sich noch hat, ist seine kurze Unterhose. Und das sind die internationalen humanen Hilfsorganisationen und vielleicht der Pen-Club,  die noch nicht korrumpiert sind, wobei  ihre Aufrichtigkeit niemand garantieren kann.     
Seit Ausbruch der  wilden Religiosität steht die westliche Zivilisation unter dem General- Verdacht  unverschämt dekadent und kriminell zu sein. Das Verlangen nach Gerechtigkeit kommt in allen Kulturen vor und  wird immer missbraucht. Jetzt stehen sich  die Kulturen und die Religion gegenüber und staunen, wie weit auseinander sie gegangen sind. Die archaische, patriarchische Gesellschaft präferiert eine direkte, emotionelle Gerechtigkeit nach den religiösen, drakonischen Gesetzen und hackt jedem Eierdieb die Hände ab. Die moderne westliche Gerechtigkeit stellt sich nach dem Gleichheitsprinzip blind, und lässt der Öffentlichkeit bekannte Ganoven, die Milliarden veruntreut  haben, auf freiem Fuß ungestraft leben. Beiden Haltungen sind extrem barbarisch und lösen das Problem nicht.  In mancherlei Hinsicht unterstützt die westliche Gesellschaft im Rahmen ihrer Demokratie, eine durchaus perverses Gerechtigkeitsempfinden, das Töten und Körperverletzung verbietet, gleichzeitig  Millionen in unvorstellbare Armut vegetieren und verhungern lässt, als wäre die Würde des Menschen mit ihrem Fleisch identisch. Und was ist mit dem Rest, mit sozialer Gerechtigkeit? Die schlimmsten Verbrechen die sich Menschen gegenseitig antun, sind in keinem Gesetzbuch eingetragen. Eine Antwort, dass nur der Tod endgültig ist und man das eigene Schicksal beeinflussen kann, wäre akzeptabler. Allerdings ist die Chance seine existenzielle Lage wesentlich zu verbessern, für die Mehrheit fast Null. Armut ist für die meisten kein Schicksal, sondern Bestimmung. Wenn ich Armut anspreche, dann meine ich viel mehr als nur Geldmangel. 
Ohne einen „Unifizierten Gerechtigkeits-Kanon“,  der übrigens von Menschen für Menschen verfasst werden muss (ohne Berücksichtigung von religiösen Phantasmagorien), wird keine Verständigung untern weltlichen Kulturen möglich sein. Die Rechtsstaatlichkeit des demokratischen Wahl-Systems ist noch lange kein Raum,  in dem  die  Gerechtigkeit bedingungslos vollzogen wird. Eine  Balance zwischen Rational - und Irrationalität, Vernunft und Wahnsinn, war immer eine Herausforderung für die Menschheit und wurde nie gefunden, und wenn, dann war sie niemals von Dauer. 
 Jede Monotheistische Religion hat das Böse nie gemocht.  Sie verabscheut und bekämpft das Böse in uns, außerhalb von uns und überall. Schuldgefühle sind das Perpetuum mobile des Christentums.  Gläubige glauben, dass  nur ein streng religiöser, gezüchteter Mensch ist rein und Gott würdig. Fundamentalismus strebt nach einer sterilen Welt von geschlechtslosen, nichtrauchenden Gotteskindern ohne Anzeichen von „Fehlern“ und Wiedersprüche. Der Humanismus ist einen entscheidenden Schritt weiter gegangen. Er akzeptiert per Definition die Doppeldeutigkeit und Widersprüchlichkeit menschlicher Natur. Der Mensch ist von Natur aus schlecht und  das Leben in einer Gesellschaft gib ihm die Möglichkeit, sich durch Selbstbeherrschung zu entwickeln und realisieren zu können. Leider bietet die gegenwärtige Welt dem Individuum eine Gesellschaft an, die menschenfeindlicher und trivialer ist, als die Öffentlichkeit glaubt und  abschätzen kann, denn sie ist ausschließlich an der Fortdauer von Verdauungs-Systemen fokussiert. 

Das Fazit

Mit fortgeschrittener Globalisierung ändert sich das allgemeine Bild der Gesellschaft. Man muss kein Moslem sein, um zu bemerken, dass die westliche Welt destabilisiert, sozial grausam und dekadent ist. Wie alle streng religiöse Wesen, haben auch sie ein sehr beschränktes Urteilsvermögen, wenn es um Menschen und Realität geht, denn sie beschäftigen sich hauptsächlich mit der göttlichen Existenz und der Jungfräulichkeit ihrer Frauen. Der König ist zwar nackt, aber wer hat gesagt, dass des Kaisers neue Kleider eine  Burka sein muss? 
Zwei- oder dreitausend zum Islam konvertierte depressive Putzfrauen, Ex-Boxer oder Rapper  macht noch kein Vorfall. Jedes Jahr fangen auch Tausende an Drogen zu nähmen. So lange Roger Willemsen oder Peter Sloterdijk sich nicht Yusuf nennen,  ist die Welt noch  in Ordnung. Die sozial Benachteiligten lassen sich ziemlich leicht von der unbekannten, exotischen  Ideologie inspirieren, nicht weil sie Trost und Antworten suchen, sondern weil sie zornig und wütend sind, und der Islam ist dafür wie geschaffen. Der Buddhismus wäre eine bessere Wahl, jedoch ist seine Menschenfreundlichkeit keine Inspiration in der Macho-Kultur.  Die Anwesenheit des Islam in Europa sollte uns  zur retrospektiven Selbstbetrachtung und radikalen Änderungen motivieren, denn die westliche Gesellschaft ist trotz allem immer noch reformierbar. Lassen wir uns von Etwas  inspirieren, das  uns weiter bringt und eine breitere Perspektive bietet. Der Islam ist das Gegenteil von dem. Eine seriöse Impfung gegen verschleierten Islamsierung, wäre Mobilisierung von Intelektuellen Kräften in alten Kontinent die noch zu haben sind.  
Die Entscheidung liegt bei uns ob wir islamisiert werden.  Es wird nicht so schlimm wie man denkt. Obwohl es kaum jemand zugibt, ist unser Alltag vom „American Way of  Life“ ziemlich tief durchdrungen. Und, hatte es wehgetan?  Natürlich nicht.  Fastfood, Jeans, Supermann, MTV, Talkshow und moderner Wahlkampf sind nicht mit Gewalt, nicht mit Terrorismus hier eingeführt. Natürlich ist der Islam etwas grundsätzlich anderes als der „American way of life“ und auch viel mehr als eine Döner Bude. Mit seinem Eintritt in unseren Alltag, erscheint  plötzlich eine zweite potenzielle Bedrohung,  nämlich der Expansion von Religiosität überhaupt. Die steigenden Interessen am Islam, wecken auch die Religiosität per se. Wenn dieser  Prozess nicht gestoppt bzw. neutralisieret wird, müssen sich die Menschen bald erneut emanzipieren und aufklären lassen. Nur von wem, wenn Imame die klügste werden? Dann zeigt es sich plötzlich, das nicht nur Wien am 4. 9. 1683 in türkische Hände gefallen ist, aber die Französische Revolution nie stattgefunden hat.  
&quot;Wenn es im Winkel irgendeiner Vorstadt einige Konvulsionärs  gibt, so ist dies eine schmutzige Krankheit, die nur den niedrigsten Pöbel angreift. Die Vernunft dringt in Frankreich täglich weiter vor, sowohl in den Kaufmannsläden als den Häusern der Großen, und die Früchte dieser Vernunft muss man so lange pflegen, bis es unmöglich ist, ihr Fortdauerendes Wachstum  wieder zu verhindern.&quot; Voltaire - &quot;Über die Toleranz.&quot; 
Die Menschenrechte sind ein europäisches Erbe und sollten neben der Bibel in jedem Haushalt und Bewusstsein präsent sein. Dies wäre eine langfristige, sinnvolle Unternehmung zur Erhaltung von universalen, humanistischen Prinzipien und gegen die Abwertung von europäischer Kultur. Das ist eine Forderung an alle europäischen Politiker der Gegenwart und der Zukunft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Multikultur. Deine retrospektiver, breite Ansicht auf aktuelle Themen teile ich auch. Ich kann das nur   ergänzen.  </p>
<p>Dekadenz und Gottes Zorn.</p>
<p>1. Der Ausgangspunkt</p>
<p>Die kollektive Suche nach der vollkommenen Menschheit dauert ununterbrochen an aber bedauerlicherweise immer öfter mit den Augen der Religion. Wenn die Bibel das meist verkaufte Buch die Welt ist, dann ist sie gleichzeitig das unwirksamste. Die größten Verbrecher abendländischer Zivilisation trifft man in Gefängnissen und in den Kirchen.<br />
Auf der Suche nach sich selbst folgt der Mensch offensichtlich der falschen Überzeugung, dass  sein Wesen in der breitverstandenen Natur liegt und sie gehorchen sollte.  Aber die Natur kennt keine evolutionäre Anomalie wie Bewusstsein und Intelligenz, daher kann sie den Menschen gar nicht erkennen. Sie bevorzugt das instinktive Verhalten des Homo sapiens und weniger die Durchsetzung seiner Vernunft. Die Unterdrückung der Individualität (fällt sie leicht) ist die leichteste Aufgabe der Natur, denn die meisten Menschen haben einen niedrigen Bedarf an Individualität, die im besten Fall auf das Eigentum beschränkt wurde. Die Mehrheit entscheidet sich für Haben und nicht für Sein, da sie von der Tatsache ausgeht, dass sie sowieso schon ist…<br />
Der Mensch ist das Ergebnis eines Umwandlungs-Prozesses, einer inneren Rebellion, die bei Vielen nie begonnen hat. Auch ist nicht jeder dazu fähig, seine Natur zu überwinden. So entstand das erste Menschliche Dilemma; ist die Freiheit das ungezügelte Ausleben menschlichen Natur, oder die Überwindung und Befreiung von dieser? </p>
<p>2. Die Lage</p>
<p>Die glorreiche Rückkehr der obskuren Religiosität auf der Weltbühne kann man  hervorragend mit den Worten von Kurt Tucholsky erklären: „Der Mensch hat zwei Beine und zwei Überzeugungen: eine, wenn’s  ihm gut geht, und eine, wenn’s  ihm schlecht geht. Die letztere heißt Religion.“<br />
Und der Welt geht es offensichtlich schlecht, da sie wie jemand ist, der seine Vorräte verspeist hat und nun vor der Hungersnot steht. Die Unersättlichen, als die Ursache globaler Ausbeutung und Zerstörung, werden beschuldigt, gehasst und stigmatisiert aber selten wird dadurch  ihr unermesslicher Appetit eingeschränkt. Allmählich wird der Mensch unruhig und reizbar, denn die frivolen Zeiten grenzenloser Toleranz und Freundlichkeit sind vorüber.<br />
Die noch vor kurzem stark polarisierten Welten von gotteslosen Materialisten des Ostens und imperialistische Bigotten des Westens  andererseits, schufen ein halbes Jahrhundert lang dem  Rest der Welt den militärische Status Quo. Von einer unermesslichen Gier getrieben,  haben sich die Feinde von gestern  in der globalen wirtschaftlichen Plünderung  unter dem Motto; „Nehmen und nehmen lassen“ zusammengefunden. Sie sprechen gern über eine bessere Zukunft (eigene), haben gute Manieren, schlechte Absichten, sind liberal und gern demokratisch, denn ihre Elastizität  erlaubt eine vielseitige Anwendung. Honecker glaubte auch, dass er ein Demokrat ist.<br />
Straßenbarrikaden gibt es nicht mehr. Die Einzelspieler verschanzen sich jetzt individuell und alle scheinen  untereinander verfeindet zu sein, in ihrem hemmungslosen Wettkampf um finanzielle Dominanz und politische Kontrolle, was praktisch das gleiche ist. Sie haben einen legalen Markt-Terror eingeführt, womit  sie die bürgerliche Alltagsexistenz unterdrücken, schock artig und dramatisch, bis zu Deformationen von Grundwerten bzw. ihrer Rückbildung.  Ein nicht korrumpierter Mensch, der unabhängig von Religionen, öffentlichen Meinungen und nationalen Visionen, frei denken und urteilen darf,  ist fast ausgerottet. Die Angst, die eigene soziale Bequemlichkeit zu verlieren, macht die Menschen zu Sklaven, Konfidenten und Henkern. „Demokratie ist nichts als ein Niederprügeln des Volkes durch das Volk für das Volk?“ sagte Oscar Wilde. Da  dieses Enthumanisierungs-Phänomen massenhaft auftritt, wird es nicht mehr als erniedrigend und anormal wahrgenommen. „Nichts ist war. Alles ist erlaubt.“  meint Hakim Bay, der das perfide gegenwärtigen Systems schonungslos analysierte, und vor seinem trügerischen Charme warnt. Die Welt bemüht sich schneller zu sein als ihr Verdauungsapparat, was mit einem Chronischen  Kurzzeit-Gedächtnis endet,  und vermarktet diese Nebenwirkung der Übergeschwindigkeit als Trend.<br />
Unsere Welt ist von der Ideologie der Verdauungsapparate  dominiert. Nervensysteme gehören zur Minderheit, und das ist die einzige Minderheit die mit der Mehrheit genetisch und kulturell identisch ist. Zweibeinige Verdauung-Systeme  kommen in allen sozialen Klassen vor. Von unvorstellbarem Reichtum bis hin  zur Unterwelt der Armut. Ihr verheerender gegenseitiger Hass beeinflusst direkt das weltliche Geschehen und endet meistens mit kollektivem Vandalismus. Zweibeinige Nervensysteme kumulieren das Leid und das ganze Unheil unseres Egos in ihrem Gedächtnis, vorüber Nervensysteme später erfahren und erstaunen sein werden.<br />
Die Religion arrangiert sich gern mit der Macht, die sie selber verloren hat. So wie es in dem Christianisierten Teil der Welt der Fall ist. Was nicht zusammen passt wird passend gemacht. Also, wurde  die christliche Moral (trotzt oder wegen der Trennung von Staat und Kirche) an die kapitalistische Ethik angepasst und dank dieser verschwörerischen Fusion verschafft  sich die westliche Zivilisation einen überwältigen technologische Vorsprung aber auch einen schlechten Ruf in der Welt. In Folge eines dauerhaften Erfolgs bilden sich einige Menschen ein, tatsächlich die Krone der Schöpfung zu sein und neigen in bestem Fall zu Despotismus. Die Macht korrumpiert und Ohnmacht barbarisiert, sollte denjenigen klar sein, die die weltlichen Konflikte nicht nachvollziehen können. Die Todesstrafe ist das bekannteste Beispiel für die sich barbarisch auswirkende Ohnmacht des Staates. </p>
<p>Jetzt kommt der Islam, schaut sich kurz um, und spricht sein blasphemisches Urteil aus, dass „Der König nackt ist“! Und er ist tatsächlich nackt. Alles was er an sich noch hat, ist seine kurze Unterhose. Und das sind die internationalen humanen Hilfsorganisationen und vielleicht der Pen-Club,  die noch nicht korrumpiert sind, wobei  ihre Aufrichtigkeit niemand garantieren kann.<br />
Seit Ausbruch der  wilden Religiosität steht die westliche Zivilisation unter dem General- Verdacht  unverschämt dekadent und kriminell zu sein. Das Verlangen nach Gerechtigkeit kommt in allen Kulturen vor und  wird immer missbraucht. Jetzt stehen sich  die Kulturen und die Religion gegenüber und staunen, wie weit auseinander sie gegangen sind. Die archaische, patriarchische Gesellschaft präferiert eine direkte, emotionelle Gerechtigkeit nach den religiösen, drakonischen Gesetzen und hackt jedem Eierdieb die Hände ab. Die moderne westliche Gerechtigkeit stellt sich nach dem Gleichheitsprinzip blind, und lässt der Öffentlichkeit bekannte Ganoven, die Milliarden veruntreut  haben, auf freiem Fuß ungestraft leben. Beiden Haltungen sind extrem barbarisch und lösen das Problem nicht.  In mancherlei Hinsicht unterstützt die westliche Gesellschaft im Rahmen ihrer Demokratie, eine durchaus perverses Gerechtigkeitsempfinden, das Töten und Körperverletzung verbietet, gleichzeitig  Millionen in unvorstellbare Armut vegetieren und verhungern lässt, als wäre die Würde des Menschen mit ihrem Fleisch identisch. Und was ist mit dem Rest, mit sozialer Gerechtigkeit? Die schlimmsten Verbrechen die sich Menschen gegenseitig antun, sind in keinem Gesetzbuch eingetragen. Eine Antwort, dass nur der Tod endgültig ist und man das eigene Schicksal beeinflussen kann, wäre akzeptabler. Allerdings ist die Chance seine existenzielle Lage wesentlich zu verbessern, für die Mehrheit fast Null. Armut ist für die meisten kein Schicksal, sondern Bestimmung. Wenn ich Armut anspreche, dann meine ich viel mehr als nur Geldmangel.<br />
Ohne einen „Unifizierten Gerechtigkeits-Kanon“,  der übrigens von Menschen für Menschen verfasst werden muss (ohne Berücksichtigung von religiösen Phantasmagorien), wird keine Verständigung untern weltlichen Kulturen möglich sein. Die Rechtsstaatlichkeit des demokratischen Wahl-Systems ist noch lange kein Raum,  in dem  die  Gerechtigkeit bedingungslos vollzogen wird. Eine  Balance zwischen Rational &#8211; und Irrationalität, Vernunft und Wahnsinn, war immer eine Herausforderung für die Menschheit und wurde nie gefunden, und wenn, dann war sie niemals von Dauer.<br />
 Jede Monotheistische Religion hat das Böse nie gemocht.  Sie verabscheut und bekämpft das Böse in uns, außerhalb von uns und überall. Schuldgefühle sind das Perpetuum mobile des Christentums.  Gläubige glauben, dass  nur ein streng religiöser, gezüchteter Mensch ist rein und Gott würdig. Fundamentalismus strebt nach einer sterilen Welt von geschlechtslosen, nichtrauchenden Gotteskindern ohne Anzeichen von „Fehlern“ und Wiedersprüche. Der Humanismus ist einen entscheidenden Schritt weiter gegangen. Er akzeptiert per Definition die Doppeldeutigkeit und Widersprüchlichkeit menschlicher Natur. Der Mensch ist von Natur aus schlecht und  das Leben in einer Gesellschaft gib ihm die Möglichkeit, sich durch Selbstbeherrschung zu entwickeln und realisieren zu können. Leider bietet die gegenwärtige Welt dem Individuum eine Gesellschaft an, die menschenfeindlicher und trivialer ist, als die Öffentlichkeit glaubt und  abschätzen kann, denn sie ist ausschließlich an der Fortdauer von Verdauungs-Systemen fokussiert. </p>
<p>Das Fazit</p>
<p>Mit fortgeschrittener Globalisierung ändert sich das allgemeine Bild der Gesellschaft. Man muss kein Moslem sein, um zu bemerken, dass die westliche Welt destabilisiert, sozial grausam und dekadent ist. Wie alle streng religiöse Wesen, haben auch sie ein sehr beschränktes Urteilsvermögen, wenn es um Menschen und Realität geht, denn sie beschäftigen sich hauptsächlich mit der göttlichen Existenz und der Jungfräulichkeit ihrer Frauen. Der König ist zwar nackt, aber wer hat gesagt, dass des Kaisers neue Kleider eine  Burka sein muss?<br />
Zwei- oder dreitausend zum Islam konvertierte depressive Putzfrauen, Ex-Boxer oder Rapper  macht noch kein Vorfall. Jedes Jahr fangen auch Tausende an Drogen zu nähmen. So lange Roger Willemsen oder Peter Sloterdijk sich nicht Yusuf nennen,  ist die Welt noch  in Ordnung. Die sozial Benachteiligten lassen sich ziemlich leicht von der unbekannten, exotischen  Ideologie inspirieren, nicht weil sie Trost und Antworten suchen, sondern weil sie zornig und wütend sind, und der Islam ist dafür wie geschaffen. Der Buddhismus wäre eine bessere Wahl, jedoch ist seine Menschenfreundlichkeit keine Inspiration in der Macho-Kultur.  Die Anwesenheit des Islam in Europa sollte uns  zur retrospektiven Selbstbetrachtung und radikalen Änderungen motivieren, denn die westliche Gesellschaft ist trotz allem immer noch reformierbar. Lassen wir uns von Etwas  inspirieren, das  uns weiter bringt und eine breitere Perspektive bietet. Der Islam ist das Gegenteil von dem. Eine seriöse Impfung gegen verschleierten Islamsierung, wäre Mobilisierung von Intelektuellen Kräften in alten Kontinent die noch zu haben sind.<br />
Die Entscheidung liegt bei uns ob wir islamisiert werden.  Es wird nicht so schlimm wie man denkt. Obwohl es kaum jemand zugibt, ist unser Alltag vom „American Way of  Life“ ziemlich tief durchdrungen. Und, hatte es wehgetan?  Natürlich nicht.  Fastfood, Jeans, Supermann, MTV, Talkshow und moderner Wahlkampf sind nicht mit Gewalt, nicht mit Terrorismus hier eingeführt. Natürlich ist der Islam etwas grundsätzlich anderes als der „American way of life“ und auch viel mehr als eine Döner Bude. Mit seinem Eintritt in unseren Alltag, erscheint  plötzlich eine zweite potenzielle Bedrohung,  nämlich der Expansion von Religiosität überhaupt. Die steigenden Interessen am Islam, wecken auch die Religiosität per se. Wenn dieser  Prozess nicht gestoppt bzw. neutralisieret wird, müssen sich die Menschen bald erneut emanzipieren und aufklären lassen. Nur von wem, wenn Imame die klügste werden? Dann zeigt es sich plötzlich, das nicht nur Wien am 4. 9. 1683 in türkische Hände gefallen ist, aber die Französische Revolution nie stattgefunden hat.<br />
&#8222;Wenn es im Winkel irgendeiner Vorstadt einige Konvulsionärs  gibt, so ist dies eine schmutzige Krankheit, die nur den niedrigsten Pöbel angreift. Die Vernunft dringt in Frankreich täglich weiter vor, sowohl in den Kaufmannsläden als den Häusern der Großen, und die Früchte dieser Vernunft muss man so lange pflegen, bis es unmöglich ist, ihr Fortdauerendes Wachstum  wieder zu verhindern.&#8220; Voltaire &#8211; &#8222;Über die Toleranz.&#8220;<br />
Die Menschenrechte sind ein europäisches Erbe und sollten neben der Bibel in jedem Haushalt und Bewusstsein präsent sein. Dies wäre eine langfristige, sinnvolle Unternehmung zur Erhaltung von universalen, humanistischen Prinzipien und gegen die Abwertung von europäischer Kultur. Das ist eine Forderung an alle europäischen Politiker der Gegenwart und der Zukunft.</p>
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		<title>Von: multikultur</title>
		<link>http://sioedeutschland.wordpress.com/2007/10/31/kenne-deinen-feind-und-kenne-dich-selbst/#comment-62</link>
		<dc:creator>multikultur</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Nov 2007 22:33:44 +0000</pubDate>
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		<title>Von: MIGHTYMO</title>
		<link>http://sioedeutschland.wordpress.com/2007/10/31/kenne-deinen-feind-und-kenne-dich-selbst/#comment-56</link>
		<dc:creator>MIGHTYMO</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Nov 2007 06:20:06 +0000</pubDate>
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		<description>Follow the white Rabbit</description>
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