SIOE Deutschland

Racism is the lowest form of human stupidity – Islamophobia is the height of common sense!

Eine Warnung an Anführer!

Verfasst von multikultur am 10. November 2007

Menschen, die sich politisch inkorrekten Gruppen wie der unseren anschließen, unterscheiden sich naturgemäß vom durchschnittlichen Herdentier der Gesellschaft. Sie sind im Regelfall individualistischer, politisch aufmerksamer und haben eine stärker ausgeprägte Meinung. Vermutlich sind sie auch intelligenter und mutiger. Unter dem Strich also gute Leute, aber es ist nicht gerade einfach, sie alle unter einen Hut zu bekommen. Doch genau das ist natürlich der Grund, aus dem wir eine Organisation bilden: um gemeinsam auf ein Ziel hinzuarbeiten. Angesichts eines solchen Haufens von Individualisten ist dies keine leichte Aufgabe und wir können nur dann erfolgreich sein, wenn wir uns auf das eine Ziel konzentrieren, das uns alle verbindet: die Islamisierung Europas zu stoppen.

Seid versichert, dass eure Mitglieder nebenher eigene Ziele verfolgen. Aber sie sind alle unterschiedlich, weshalb wir sie strikt von unserer Arbeit trennen müssen. Andernfalls sind Meinungsverschiedenheiten und Zersplitterung die unausweichliche Folge. Das Schlüsselwort lautet also: Zielstrebigkeit!

Einer – stets unterfinanzierten – Organisation wie unserer wird es unweigerlich an qualifiziertem Personal fehlen. Wir müssen also auf Freiwillige zurückgreifen, was wiederum neue Probleme mit sich bringt. Warum? Weil viele, wahrscheinlich sogar die meisten Freiwilligen nicht sonderlich qualifiziert sind. Bevor sie wirklich von Nutzen sein können, muss man ihnen eine ganze Menge beibringen. Und weil die wenigen, die qualifiziert erscheinen, mit besonderer Vorsicht zu behandeln sind. Ihre Beweggründe, sich uns anzuschließen, können unterschiedlicher Art sein:

1) Der Freiwillige ist ehrlich gewillt, seinen Beitrag zur Verhinderung einer Islamisierung zu leisten.

2) Der Freiwillige ist ein Maulwurf.

3) Der Freiwillige ist ein Spinner (letztere treten in unterschiedlichen Varianten auf, siehe unten).

Zu 1): Im ersten Fall sollte man Hoseanna singen. Das Problem besteht aber weiterhin: WIE UNTERSCHEIDET MAN ZWISCHEN DEN DREI KATEGORIEN? Hier kommt die „besondere Vorsicht“ ins Spiel.

Zu 2): Man kann nie wissen, ob der Freiwillige ein Maulwurf ist. Also macht man zwei Dinge: man bewegt sich IMMER innerhalb der Grenzen des Gesetzes. Wenn der Freiwillige ein verdeckter Ermittler der Polizei oder eines Nachrichtendienstes ist – schön und gut: lasst ihn alles an seinen Vorgesetzten weiterleiten, was diesen zufriedenstellt und vergewissert euch, dass er nichts Illegales zu berichten weiß!

ABER vergewissert euch auch, dass er immer genug zu tun hat! Wenn die Regierung uns schon unbezahlte Arbeitskräfte stellt, dann können wir diese auch nutzen. Ein verdeckter Ermittler oder ein feindlicher Agent wird immer bereit sein, härter zu arbeiten als jeder gutwillige Freiwillige.

Wenn eine Person zu illegalen Handlungen ermutigt, obwohl sie genau weiß, dass dies gegen unsere Politik der strikten Legalität verstößt, dann ist die Person mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Maulwurf.

Ein weiterer Punkt ist die Anwendung des „Wer-muss-es-wissen?“-Prinzips. Unsere langfristige Planung muss nicht jedem Mitarbeiter frühzeitig offenbart werden.

Zu 3): Die dritte Kategorie, der Spinner, taucht in allen möglichen Varianten auf.

Organisationen unserer Art sind unweigerlich ein Magnet für Leute mit den verrücktesten Ideen. Diese werden sie innerhalb und außerhalb unserer Organisation verbreiten wollen und dabei unsere Kommunikationswege nutzen (sofern vorhanden).

Die Lösung für dieses Problem ist die strikte Beachtung unserer Leitlinien. Wir sind eine Bewegung mit einem einzigen Ziel und müssen es bleiben. Wenn wir irgendwelchen Ideologien Raum geben, seien sie marxistisch, libertär, New-Age, ökologisch oder sonst etwas, sind wir schneller vergessen, als wir es überhaupt merken.

Der Spinner könnte auch lediglich machtversessen sein. Er/sie möchte eine Schlüsselrolle einnehmen, nicht unbedingt wegen eines eigenen Programms, sondern einfach nur, um sich wichtig zu fühlen. Er/sie verbreitet auf diese Weise allgemeine Unzufriedenheit und wird so unsere Organisation früher oder später sprengen. Letzteres wird er in jedem Fall versuchen, sobald er enttarnt wird. Und ein paar Monate später findet man ihn in einer rivalisierenden oder gar feindlichen Organisation wieder, wo er genau das Gleiche versucht.

Die Kandidaten der dritten Kategorie bezeichnet man wohl als den narzisstischen Typ. Man wird ihnen unter Garantie irgendwann über den Weg laufen.

Wieder andere verfolgen ein bestimmtes politisches Programm. Überall gibt es Leute, die Übung darin haben, Unfrieden zu stiften oder sich in einflussreiche Positionen einzuschleichen, um die Leitung von Organisationen zu übernehmen, die sie umlenken oder neutralisieren möchten. Die Kommunisten waren dafür besonders berüchtigt. Sie ließen einer allseits bekannten und respektierten Person den Vorsitz, während sie sich selbst in die bescheidene aber ungemein einflussreiche Position des Sekretärs brachten. Dort erledigten sie dann die eigentliche Arbeit und stellten sicher, dass die Organisation ihren Vorstellungen (oder den Vorstellungen ihrer Dienstherren in Moskau) gemäß agierte.

Man erinnere sich nur an die Friedensbewegungen.

Die fragliche Person könnte auch ein politischer Maulwurf (oder ein Geheimdienstmitarbeiter) sein, der unermüdlich dafür sorgt, dass die Organisation ungehört und ohne politischen Einfluss bleibt. Könnte es sich bei eurem erstaunlich fleißigen Vize um einen solchen handeln? Denkt darüber nach!

Viel Glück!

9 Antworten zu “Eine Warnung an Anführer!”

  1. g. brauer sagte

    „Menschen, die sich politisch inkorrekten Gruppen wie der unseren anschließen, unterscheiden sich naturgemäß vom durchschnittlichen Herdentier der Gesellschaft. Sie sind im Regelfall individualistischer, politisch aufmerksamer und haben eine stärker ausgeprägte Meinung …“

    Dummheit und Stolz
    wachsen auf einem Holz.

  2. [...] um die Uhr von verdhimmifatzten Agenten observiert fühlt. Wie, du glaubst mir nicht? Dann lies mal dieses Statement der deutschen Abteilung von SIOE (Stop The Islamisation Of Europe). Da schreibt multikultur – auch [...]

  3. hophnung sagte

    oh oh oh..“Vermutlich sind sie auch intelligenter und mutiger“
    auf was für nem planeten lebst du denn, bitte? wie selbstüberschätzend.

    mutmassend und anmassend zugleich. das muss dir erstmal einer nachmachen.

  4. multikultur sagte

    An den SIOE-charakteristischen Pathos muss man sich hier erstmal gewöhnen, liebe Hophnung. Ich glaube, ich sollte auch privat bloggen (z.B. über meine DVD-Sammlung oder ähnlich erbauendes – DAS müsste mir erstmal einer nachmachen), um kein verzerrtes Bild meiner selbst abzugeben…

  5. hophnung sagte

    aber hallo! und jetzt steck schnell das koks weg, die leute wundern sich schon über dich und dein grosses ego :-) danke übrigens für das verlinken..bin auf deinen traffic zwar wahrlich nicht angewiesen, aber ich hab da n paar schicke beiträge über PI und auch ne interessante blogroll. du bist nicht nur unheimlich selbstverliebt..sonder obendrein noch total schlau :-) klasse!

  6. multikultur sagte

    Bei SIOE werden nur naturbelassene Bio-Drogen wie z.B. Bier konsumiert, Koks würde ohnehin das schmale Budget sprengen (darum ging es ja u.a. in dem Artikel). Ein koksendes SIOE-Mitglied wäre also fast schon unter Garantie ein Spitzel. ;)

    Ich kenne Deine Seite inklusive Blogroll schon länger. Könnte man sagen, dass Hophnung früher politischer war? Und dass sie in Kommentaren sogar Groß- und Kleinschreibung berücksichtigt hat? Na gut, so genau habe ich das nun auch nicht verfolgt…

    Das mit dem Traffic ist keine große Sache. Schau mal, jetzt verlinke ich sogar Didi und seine Dicke. Was aber natürlich nicht heissen soll, ich würde euch in die selbe Schublade stecken, keine Sorge.

  7. hophnung sagte

    hmm.. hophnung war immer mehr ein persönliches blog mit politischer meinung, als ein wirklich politisches blog. die leser haben es als politisch wahrgenommen, was mir aber nicht wirklich gefallen hat. letztes jahr wurde hophnung (und der blog davor von mir) stärker von politisch-begeisterten lesern besucht, weil ich mich sehr mit PI beschäftigt habe. irgendwann hab ich aber eingesehen, dass das ständige aufeinander losgehen total anstrengend und energiesaugend ist. und vor allen dingen: nix bringt.

    ich denke, dass man sich um viel wichtigere dinge zuerst kümmern muss, als um die moschee nebenan. hungersnot zum beispiel. tierschutz. solche dinge.

    berta vom watchblog ist übrigens sehr nett. ich kenne sie privat..eine sehr umgängliche person, nicht so extrem wie in ihrem blog, nicht überzogen. das mal nur am rande..eben zahm.

  8. multikultur sagte

    Die Auseinandersetzung ist ermüdend, da hast du ohne Zweifel Recht. Aber gerade weil ich eben AUCH andere Dinge für bedeutsamer halte (das Ernährungsproblem war ein gutes Beispiel, wenn auch im Zusammenhang mit dem Tierschutz unfreiwillig komisch, jedenfalls für „eingefleischte“ Nicht-Vegetarier wie mich), rege ich mich jedesmal furchtbar auf, wenn irgendein Halbdebiler völlig absurde Verhaltens- und Denkmuster mit seiner „Religion“ rechtfertigt. Da kann ich dann einfach nicht die Fresse halten. Vielleicht sollte ich in die internetfreie Wildnis ziehen, angeln, seltene Vogelarten bestimmen und melancholische Aquarelle malen…

    Deine diplomatischen Bemühungen sprechen sehr für Dich. Allerdings ist zu bezweifeln, dass die von Dir erwähnte Bloggerin und wir von den xenophoben Rassisten jemals zusammenkommen. Dazu wird die Diskussion von der Gegenseite (mangels stichhaltiger Argumente) zu sehr „ad hominem“ bzw. mit leeren Kampfbegiffen geführt. Aber zum Glück ja nur von unseren Kleinbloggersdorf-Alter-Egos – dahinter steckt immer noch ein vollständiger, meist etwas durchgeknallter, aber, wie Du so treffend sagst, oft überraschend zahmer MENSCH.

    In diesem Sinne: Peace :)

  9. [...] Eine Warnung an Anführer! [...]

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